«…von Liebe, Lust und Leiden»

larynx|vokalensemble 

Saison 20

 

Dieses Zitat – dem letzten Lied der Brahms’schen Liebesliederwalzer entlehnt – bildet das Motto der neuen Konzertsaison des larynx|vokalensemble. Drei grosse Worte. Jedes für sich stehend und dennoch untrennbar miteinander verbunden. So entstehen drei Konzertprogramme, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die in ihrer Gesamtheit jedoch einen ganzen Kosmos von Emotionen umspannen, denn ohne Liebe keine Lust, ohne Lust kein Leiden und ohne Leid keine Liebe. Oder doch?

Leiden -

Johannespassion

Samstag, 14. März 2020, 19:30Uhr

Reformierte Kirche Nidau

Sonntag, 15. März 2020, 17:00Uhr

Reformierte Kirche Nidau

2020 feiert der Bachzyklus Nidau sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass führt das Collegium Musicum Biel Bachs monumentales Werk, das die Leidensgeschichte Jesu in den Worten des Evangelisten Johannes nacherzählt, auf und hat sich für die historisch informierte Aufführung das larynx|vokalensemble als musikalischen Partner erwählt. Die solistische Besetzung, in der die Solisten sowohl den Part der Arien als auch der Chöre übernehmen, ermöglicht eine besondere Dynamik, die das Publikum dieses einzigartige musikalische Werk in seiner ganzen Kraft erleben lässt.

Orchester: Collegium Musicum Biel

Leitung und Evangelist: Jakob Pilgram

Verschoben!

Auf Grund der staatlichen Empfehlung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus‘, Veranstaltungen mit mehr als 150 Besucher*innen abzusagen, kann unsere Johannes-Passion nächste Woche leider nicht stattfinden. Sie wird um ein Jahr auf den 20./21. Februar 2021 verschoben.

Liebe - 

Brahms 

Mittwoch, 29. April 2020, 19:30Uhr

H95 Basel

Freitag, 1. Mai 2020, 19:30Uhr

Klosterkirche Sursee

Samstag, 2. Mai 2020, 19:30Uhr

Altes Stadthaus Winterthur

Sonntag, 3. Mai 2020, 19:00Uhr

Aula Gerenmatte Arlesheim

In diesem kammermusikalischen Abend nimmt Johannes Brahms das Publikum des larynx|vokalensemble mit auf eine emotionale Reise durch alle Facetten der Liebe.Brahms verarbeitet in diesen Werken seine unglückliche Liebe zu Clara Schumanns Tochter Julie. Während die Liebesliederwalzer von fast durchwegs berauschtem und verliebten Charakter geprägt sind und den glückseligen Zustand Brahms widerspiegeln, erhalten wir in der Alt-Rhapsodie einen tiefen Einblick in Brahms‘ niedergeschmetterte Gefühlswelt, nachdem er erfährt, dass sich Julie mit einem italienischen Grafen verlobt hat. In den abschliessenden Neuen Liebesliedern hat Brahms das Erlebte hinter sich gelassen und zeigt sich mit der Welt versöhnt. Das letzte Lied trägt den Titel «Nun, ihr Musen, genug» und zitiert das musikalische Hauptthema der Rhapsodie: genug geklagt also, Zeit nach vorne zu blicken!

Klavier: Johanna Scherer & Alena Sojer

Leitung: Jakob Pilgram

Lust - 

Gesualdo/

Vögele

 

 

Freitag, 16. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Theatergarage Basel

Samstag, 17. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Theatergarage Basel

Sonntag, 18. Oktober 2020, 17:00 Uhr, Theatergarage Basel

Dienstag, 20. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Theatergarage Basel

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Theatergarage Basel

Wer sich mit Gesualdo beschäftigt, stösst unweigerlich auf die Geschichte, wie er aus Eifersucht seine erste Frau und deren Liebhaber umgebracht hat oder hat umbringen lassen. Doch nicht diese grausame Tat aus Leidenschaft steht im Zentrum dieses Abends. Vielmehr ist es die Vertonung der Geschichte von «Willie o Winsbury» durch Beat Vögele, die ebenfalls ein Beziehungsdrama schildert, das in letzter Sekunde jedoch doch noch einen guten Ausgang nimmt, da sich der eifersüchtige Vater der Geliebten ebenfalls in deren Liebhaber verguckt. Gesualdos Madrigale – voller Lust und Sehnsucht, Leidenschaft und Schmerz – entwickeln verwoben in die Uraufführung des Basler Komponisten einen inneren Monolog und widerspiegeln so die Gefühlswelt der in der Winsbury-Geschichte auftretenden Personen. Ein lustvoller und lustiger Abend zugleich für zehn Madrigalisten und ein Publikum, das in der intimen Atmosphäre der Theatergarage mittendrin dabei sein kann.

Leitung: Jakob Pilgram

Komposition: Beat Vögele

Verschoben 

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